1. Die Aufgabe des Maschinisten ist z.B.:

a) Nach Eintreffen an der Einsatzstelle beendet, da er nur zu fahren hat

b) Das Ankuppeln von Schläuchen an die Pumpe

c) Zu den Strahlrohren die Schlauchverbindung herzustellen

d) Die Trupps bei der Entnahme von Geräten aus dem Fahrzeug zu unterstützen


2. Wie gelangt das Wasser bei einem Saugvorgang in die Pumpe?

a) Die Entlüftungseinrichtung zieht das Wasser in die Pumpe

b) Die Pumpe saugt das Wasser selbstständig an

c) Der äußere Luftdruck drückt das Wasser nach der Entlüftung in die Pumpe


3. Was bedeutet die Abkürzung „LF 20“?

a) Löschgruppenfahrzeug mit einer fest eingebauten Pumpe, die einen Förderstrom von 2.000 l/min bei 12 bar Ausgangsdruck liefert

b) Löschfahrzeug mit einer fest eingebauten Pumpe, die einen Förderstrom von 2.000 l/min unabhängig vom Ausgangsdruck liefert sowie über einen Löschwasserbehälter mit einem nutzbaren Inhalt von 1.600 l verfügt

c) Löschgruppenfahrzeug mit einer fest eingebauten Pumpe, die einen Förderstrom von 2.000 l/min bei 10 bar Ausgangsdruck liefert sowie über einen Löschwasser-behälter mit einem nutzbaren Inhalt von min. 2.000 l verfügt

d) Löschgruppenfahrzeug mit einer tragbaren Pumpe, die einen Förderstrom von 2.000 l/min bei 8 bar Ausgangsdruck liefert sowie über einen Löschwasserbehälter mit einem nutzbaren Inhalt von 1.600 l verfügt


4. Was bedeutet die Bezeichnung FPN 10-2000?

a) Feuerlöschkreiselpumpe Normaldruck mit einem Nennförderdruck von 20 bar und einem Nennförderstrom von 1.000 l/min. bei einer geodätischen Saughöhe von 3 m

b) Feuerlöschkreiselpumpe Normaldruck mit einem Nennförderdruck von 10 bar und einem Nennförderstrom von 2.000 l/min bei einer geodätischen Saughöhe von 3 m

c) Feuerlöschkreiselpumpe Normaldruck mit einem Nennförderdruck von 10 bar und einem Nennförderstrom von 2.000 l/min. bei einer geodätischen Saughöhe von 7,5 m und Höchstdrehzahl

d) Feuerlöschkreiselpumpe Normaldruck mit einem Nennförderdruck von 10 bar und einem Nennförderstrom von 2.000 l/min. bei einer geodätischen Saughöhe von 7,5 m.


5. Was hat der Maschinist bei einem Unfall mit einem Feuerwehrfahrzeug zu beachten?

a) Unverzüglich anhalten, Unfallstelle absichern, Hilfe leisten, Polizei hinzuziehen

b) Bei Alarmfahrten kann der Einheitsführer über eine weiterfahrt entscheiden

c) Nichts, da Unfälle der Feuerwehr nicht der StVO und dem StGB unterliegen

d) Für die Abwicklung des Unfalls ist grundsätzlich der Gerätewart zuständig


6. Was versteht man unter einem Löschwasser-Sauganschluss?

a) Eine ortsfeste Anschlussvorrichtung für Saugschläuche

b) Eine vorbereitete Löschwasserentnahmestelle an einem Tanklöschfahrzeug

c) Eine Anschlussvorrichtung zur Wasserentnahme aus dem Rohrnetz

d) Der Anschluss des Fahrzeugtanks an die Kreiselpumpe


7. Was versteht man unter der Bezeichnung PFPN 10-1000?

a) eine tragbare Feuerlöschkreiselpumpe mit einem Nennförderstrom von 1.000 l/min bei einem Nennförderdruck von 10 bar

b) eine an einem 1.000 l Löschmittelbehälter angeschlossene Tragkraftspritze

c) eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einem Nennförderdruck von 10 bar und einem Nennförderstrom von 1.000 l/min


8. Wie erfolgt die Löschwasserentnahme aus einem Löschwasserbrunnen?

a) direkter Anschluss der Feuerlöschkreiselpumpe

b) über Saugschläuche

c) über Druckschläuche

d) über das Standrohr


9. Was gibt das Kurzzeichen H100 auf einem Hydrantenhinweisschild an?

a) Den Nenndurchmesser des Hydranten in mm

b) Den Nenndurchmesser der Versorgungsleitung in mm

c) Die entnehmbare Wassermenge in Liter / Stunde

d) Die Entfernung des Hydranten zum Schild


10. Wer ist bei Fahrten mit Einsatzfahrzeugen für die sichere Ausführung verantwortlich?

a) Der Melder

b) Der Ortsbrandmeister

c) Der Maschinist


11. Wo steht der Zeiger eines Eingangsdruckmanometers einer Feuerlöschkreiselpumpe bei einer Entnahme aus offenem Gewässer?

a) Auf „0“

b) Auf der roten Skala

c) Auf der schwarzen Skala


12. Wie muss der Maschinist sich verhalten wenn „Zum Abmarsch fertig“ gegeben wird?

a) Er kuppelt die Schläuche von der Pumpe ab

b) Er wartet auf den Gruppenführer

c) Er fördert noch solange Wasser, bis vom Verteiler aus „Wasser halt“ gegeben wird

d) Er nimmt die Motordrehzahl auf Leerlauf zurück und kuppelt die Pumpe aus.


13. Der Maschinist ist laut FwDV 3 zuständig für:

a) Die Bedienung der Feuerlöschkreiselpumpe

b) Die Bedienung der eingebauten Aggregate

c) Zur Unterstützung der Trupps bei der Entnahme von Geräten

d) Zur Unterstützung beim Aufbau der Wasserversorgung O Die Übernahme der Atemschutzüberwachung auf Befehl


14. Für welche Aufgaben sind Löschfahrzeuge geeignet?

a) Für die Brandbekämpfung

b) Für die Wasserförderung

c) Für die technische Hilfeleistung größeren Umfanges

d) Für die Rettung von Personen aus Hochhäusern über tragbare Leitern


15. Zu welcher Gruppe der Löschfahrzeuge gehört ein HLF20?

a) Tragkraftspritzenfahrzeuge

b) Löschgruppenfahrzeuge

c) Tanklöschfahrzeuge


16. Wer bestimmt den Aufstellplatz des Löschfahrzeugs an der Einsatzstelle?

a) Der Maschinist

b) Der Einheitsführer

c) Der Angriffstruppführer

d) Der Melder bei Abwesenheit des Einheitsführers


Quelle: Niedersächsische Landesfeuerwehrschulen Celle und Loy | Maschinistenausbildung | Fragenkatalog